Craft Beer

hintergrund-neu

Craft Beer – Der neue Trend?

Schmecken muss es – aber nicht jedem!

Seit einigen Jahren schwappt eine Welle von den USA über den Atlantik und ist mittlerweile auch bei uns in Deutschland schon in aller Munde

„Craft Beer“

Hochwertige Biere mit einem unverwechselbaren Geschmack und Charakter, kreiert von kleinen, unabhängigen und mutigen Brauern, manchmal auch jenseits des deutschen Reinheitsgebotes von 1516.

Handwerklich (engl. Craft) hergestelltes Bier, welches durch hochwertige und sorgfältig ausgewählte Zutaten, das Können des Braumeisters und seiner Liebe zum Produkt Bier zu einem Kunstwerk im Glas wird.
Diese Biere unterscheiden sich bewusst von den homogenen Massenprodukten der industriell produzierenden Großbrauereien. Nicht zuletzt, werden sie immer häufiger bei Wettbewerben, wie dem World Beer Awards oder dem European Beer Star mit Medaillen ausgezeichnet.

World Beer Awards

World Beer Awards

European Beer Star

European Beer Star

 

 

 

 

 
Nicht jeder dieser mutigen Brauer besitzt eine eigene Brauerei. Manche brauen ihre Biere als Gypsy- oder Wanderbrauer bei befreundeten Brauereien.

Oft werden auch alte Bierstile, die seit vielen Jahren in Vergessenheit geraten sind, wieder entdeckt. Ein gutes Beispiel sind IPA’s = India Pale Ales und Röstmalzbiere oder auch Sauerbiere, wie beispielsweise Leipziger- und Goslarer-Gose und Biere, die nach mittelalterlichen Rezepten mit Kräutern statt Hopfen gewürzt werden = die Grutbiere.

Diese Biere sind meist stärker eingebraut. Unterschiedliche Aromahopfen verfeinern solche Spezialitäten und entfalten eine Geschmacksvielfalt auf dem Gaumen, die man kaum für möglich hält. Ein gutes Bier kann bis zu 8000 Aromen enthalten, und damit 6x mehr als im Wein!

Ebenfalls hat die Auswahl der verwendeten Hefen einen großen Einfluss auf das Bier. So kann man z.B. eine Champagnerhefe, statt einer Bierhefe verwenden und damit ein Champagnerbier ausbauen. Eine prickelnde Alternative zu Sekt oder Champagner.

Einige dieser Spezialitäten (z.B.: Oak Aged Biere) werden nach der Reifung 6 – 9 Monate in Holzfässern gelagert und ausgebaut. Es werden ungepichte Eichen- oder Kastanienfässer (so reifen traditionell viele belgische Biere) sowie auch alte Rotwein-, Whiskey- Sherry-, Calvados-, Tequila- oder Rum Fässer verwendet und bescheren dadurch diesen Bieren ein ganz besonderes Aroma. Ein bekannter Klassiker ist das im Bourbon Fass gereifte Stout.

In Deutschland wurde dieser Trend bereits durch Jean Pützs‘ Hobbythek Hausbrau-Sendung von 1982 ausgelöst. Viele der durch die Sendung motivierten Haus-, Küchen- und Hobbybrauer verselbstständigten sich später als lokale, Mikro- und Craft Beer Brauer.

Lassen Sie sich überraschen, proBIERen Sie und erfreuen Sie sich mit uns an Bieren mit einer Geschmacksvielfalt, die ihresgleichen sucht.

Wir beraten Sie gern.

(Quelle: Wikipedia und eigene Recherchen)